Was du nicht willst, dass man dir tu,

das füg auch keinem andern zu! Diesen Satz habe ich bereits in meiner Kindheit gehört – und das ist schon eine ganze Weile her -, wenn ich etwas getan habe, das ich nicht hätte tun sollen. Dieser einleuchtende Satz – der so etwas wie ein sittlicher Nordpol ist, wie Nils Köbel¹ sagt – ist gewissermaßen die volkstümliche Version des „Kategorischen Imperativs“ von Imanuel Kant (1724 – 1804)² „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“¹ In Deutschland gibt es eine wachsende Zahl von Menschen, die Menchen verfolgen, die vor Verfolgung zu uns … Was du nicht willst, dass man dir tu, weiterlesen