Kompetenzstrategie >Selber kochen<

Paradigmenwechsel:
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Das Zeit-Wörterbüchlein

Alles hat seine Zeit – nichts ist zeitlos, sondern alles ist an eine bestimmte Zeit bzw. einen Zeitraum oder Zeitpunkt gekoppelt alles zu seiner Zeit – fürs Tun das richtige Zeitfenster finden Alle Zeit der Welt haben – keinen Anflug von Eile zeigen auf Zeit spielen – Zeit herausschinden, ein Ereignis, eine Entscheidung, eine Tat hinauszuzögern Des Menschen Engel ist die Zeit. – Die rasche Vollstreckung an das Urteil anzuheften, ziemt nur dem unveränderlichen Gott, fährt Octavio fort in Schillers Drama „Wallensteins Tod“. Die dem Menschen eingeräumte Lebenszeit ist nicht durch Menschenhand zu verkürzen. die längste Zeit – das ist … Das Zeit-Wörterbüchlein weiterlesen

Slow Life ist notwendiger denn je

„Die Welt wird immer schneller.“ Ein Satz, so oder so ähnlich immer wieder kolportiert, dient als Metapher der so genannten Schnelllebigkeit unserer Zeit. Fast life sagen andere dazu. Als ob wir schneller und deshalb kürzer lebten. Statt dessen leben wir länger! Alle neun Monate verdoppele sich das Wissen der Welt, las ich. Bei mir nicht. Und ich kenne auch keinen, bei dem das zuträfe. Hingegen ist gewiss, dass bei vielen das Wissen weniger wird – und da sind nicht die Demenz- oder Altzheimerkranken gemeint. Das fängt beim Nichtkopfrechnenkönnen an und hört beileibe nicht beim Nichtkochenkönnen auf. Die Spekulanten spekulieren heute … Slow Life ist notwendiger denn je weiterlesen

Über Zeit

Slow Life ist die Kunst des Sich-Zeit-nehmens. Zeit scheint heute ein kostbares Gut zu sein: Keiner hat Zeit. Mein achtjähriger Enkel hat keine Zeit, mit mir mehr als ein paar Worte zu telefonieren: ihn fesselt ein Spiel. Der Berufstätige hat auch keine Zeit, er legt sogar Wert darauf, keine zu haben: es signalisiert Bedeutung. „Zeit ist Geld“ – dieses geflügelte Wort beflügelt alle und lässt sie durch den Tag hetzen, flatterhaft, multi-tasking geschäftig, des einstigen sowjetischen Generalsekretärs Gorbatschows Worte, „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, im Nacken. Genauer betrachtet freilich, hat mein Enkel Zeit – für sein Spiel … Über Zeit weiterlesen

Slow Life revolutioniert das Sein

Die Ökonomisierung des Seins als Vater des Fast life Zuerst haben wir die Uhr erfunden. Als die Sonnenuhr vor einigen Tausend Jahren entdeckt wurde, begann der Mensch den Tag in Zeitabschnitte zu teilen. Zuerst nur in Vormittag und in Nachmittag. Man begann das Tagwerk, wenn es hell wurde und beendete es, wenn es dunkelte. Bezahlt wurde nach Tagen. Im Sommer hieß das 16 Stunden Arbeitszeit, im Winter vielleicht nur sechs Stunden. Nur in den Klöstern gab es einen anderen Rythmus: ihn bestimmten die Gebete zu bestimmten Zeitpunkten des Tages und sogar der Nacht. Dafür behalf man sich mit Kerzen, in … Slow Life revolutioniert das Sein weiterlesen

Was ich tun kann für die Welt (2)

Es war so geplant: einen zweiten Artikel sollte es zu diesem persönlichen Thema geben. Und vorher sollte eine gewisse Zeit vergehen, bis ich dazu etwas schreibe; denn ich wollte mein Verhalten in einem Punkt ändern, nämlich mein Auto intelligenter nutzen. Ich gebe zu, ich bin mit ihm zuviel gefahren. Nicht um die großen Strecken geht es, sondern um die kleinen. Von Zuhause in die Stadt beispielsweise. Oder von meiner Stadt zur Bezirkshauptstadt, die gut 40 km entfernt ist. Ich habe mir also Anfang des Jahres vorgenommen, mein Auto weniger zu nutzen. Weil Autofahren doch erheblich a) mit seinem CO2 Ausstoß … Was ich tun kann für die Welt (2) weiterlesen

2013 oder was ich tun kann für die Welt (1)

Über 1.300 Mal wurde mein Blog bisher aufgerufen – und es waren Menschen aus vielen Ländern der Welt dabei, nicht wenige darunter, die vermutlich kein Deutsch verstehen. Ich bin mir bewusst, dass meine Texte Gedanken und Nachdenkliches bieten, aber nichts dabei ist, das mein privates Leben ins Licht der Öffentlichkeit rückt. Das bleibt auch so. Gedanken und Nachdenkliches werden auch weiterhin diesen Blog kennzeichnen. Heute, am Anfang eines neuen Jahres – und wahrscheinlich nicht nur heute -, denke ich ein wenig darüber nach, was ich für die Welt tun kann. Nicht etwas Besonderes, sondern etwas ganz Alltägliches. So wird auch … 2013 oder was ich tun kann für die Welt (1) weiterlesen

Lob der Langsamkeit

Zur Zeit lese ich Günter Grassens Alterswerk „Grimms Wörter“. Ein sprach- und wortmächtiges Werk. Ein Zitatenschatz auch. Und ein Kunstwerk der Zeitverwebungen. Unwillkürlich drängte sich mir eines Morgens – ich lese gerne morgens vor dem Aufstehen ein halbes Stündchen – eine Idee auf: Wäre es nicht lohnenswert, die Sprichwörter zum Lobe der Langsamkeit, des Slow Life zu sammeln? Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fesselt mich der Gedanke. Unwillkürlich drängten sich vor: Eile mit Weile. In der Ruhe liegt die Kraft. Kommt Zeit, kommt Rat. Was lange währt wird endlich wahr. Nun wird es wohl weitergehen wie bei … Lob der Langsamkeit weiterlesen