Achtsamkeit – auch ein Wort für Slow Food

Hektisch ist heute alles. Deshalb die große Sehnsucht nach Entschleunigung. Weltfluchtmagazine gibt es bereits, eines heißt sogar „Emotion Slow“. Entschleunigen ist die Methode, Achtsamkeit der Gewinn daraus: „Achtsamkeit ist eine Qualität des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Es … Achtsamkeit – auch ein Wort für Slow Food weiterlesen

CSU Wahlplakat: Übereifer verdeppert

Intergration:
Leitkultur leben.

CSU

Mit diesem Plakat wendet sich die CSU – ja, an wen? Ist’s eine Aufforderung an jene, die Zuflucht bei uns suchen? Nicht möglich wegen fehlender deutscher Staatsangehörigkeit. Oder sind damit jene gemeint wie ich, die vor 50 Jahren aus dem Württembergischen in Bayern, genauer: in Franken einwanderten mit fast 500-jährigem schwäbischen Stammbaum? Oder sind die…

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Leitkultur-Paranoia von Bund und Bayern

Es ist schon erstaunlich: Wir haben ein Grundgesetz, das dezidiert die Rechte der Bürger, der Gäste, also auch der zu uns Geflüchteten beschreibt. Dieses Grundgesetz ist nach wie vor – und trotz manch später eingefügter, weniger liberaler, aber umso wortreicher Einschränkungen – wohl eines der liberalsten, wenn nicht das liberalste weltweit. Das Grundgesetz beschreibt exakt unsere Werte: ♦Unantastbare Würde des Menschen, ♦ freie Entfaltung der Persönlichkeit (ohne Verletzung Rechte anderer, der verfaßten Ordnung und des Sittengesetzes), ♦Recht auf Leben und Unversehrtheit, ♦Gleichberechtigung der Geschlechter, ♦Gleichheit egal welchen Geschlechts, Rasse, Abstammung, Sprache, Heimat, Herkunft, Glauben, religiöser und politischer Anschauung, ♦Freiheit des … Leitkultur-Paranoia von Bund und Bayern weiterlesen

Was du nicht willst, dass man dir tu,

das füg auch keinem andern zu! Diesen Satz habe ich bereits in meiner Kindheit gehört – und das ist schon eine ganze Weile her -, wenn ich etwas getan habe, das ich nicht hätte tun sollen. Dieser einleuchtende Satz – der so etwas wie ein sittlicher Nordpol ist, wie Nils Köbel¹ sagt – ist gewissermaßen die volkstümliche Version des „Kategorischen Imperativs“ von Imanuel Kant (1724 – 1804)² „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“¹ In Deutschland gibt es eine wachsende Zahl von Menschen, die Menchen verfolgen, die vor Verfolgung zu uns … Was du nicht willst, dass man dir tu, weiterlesen