Ein Spargelrezept zum Saison-Schluss

Franken ist in Bayern eine sehr beachtliche Spargelregion. Hier wohne ich und erfreue mich dieser und anderer Kulinaria, die Franken besonders lebens- und liebenswert machen. Zum Spargel gehört auch Wein – und da wächst ein sehr guter, will sagen, viele sehr gute. Der Silvaner ist hier kulinarisch herausragend, aber auch andere Sorten wie Weißburgunder oder der PIWI Johanniter. Das Rezept, das ich hier vorstelle, ist klassisch-fränkisch, also traditionsreich. Dennoch habe ich es ein bisschen veredelt – es gewinnt zudem etwas an Substanz. Wichtig dabei allerdings ist die Qualität der einzelnen Zutaten. Ein Muss sind natürlich gewachsener Spargel oder Bio-Spargel – also nicht unter Planen gereift. Ebenso bei den Bratwürsten: Sie sollten nach Hausmacherart sein, aber ohne Majoran gewürzt und selbstverständlich ohne Geschmacksverstärker oder Konservierungs- und Festigungsmittel – also gänzlich ohne Zusatzstoffe.

4 Personen: 1 kg weißen fränkischen Spargel, 8 grobe fränkische Bratwürste, 4 Eier, Petersilie, Butter, feinstes Olivenöl
1. Spargel waschen, schälen, Enden abschneiden. In leichtem Salzwasser garen. Die Eier in der Schale gar kochen. Petersilie nicht zu fein hacken. Bratwürste in etwas Butter gut braten. Teller wärmen.
2. Ca. 10 g Butter pro Person zerlassen. Eier mit dem Eierschneider würfeln, mit der gehackten Petersilie vermischen, einige EL Olivenöl untermischen.
3. Gekochten Spargel gut abtropfen lassen (am besten auf einer Serviette), auf den Tellern verteilen, mit zerlassener Butter beträufeln, und mit der Eier-Petersilien-Öl-Mischung garnieren. Die gebratenen Bratwürste dazu legen und sofort servieren.

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