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Apfeldessert mit drei Aromen

Die Apfelzeit hat begonnen: Jetzt wird es Zeit für Desserts damit… Das nachfolgende Rezept verlangt saftig-würzige, säuerliche Äpfel, entweder von Streuobstwiesen, was diese erhalten hilft, oder – im Slow Food Sinne – aus nachhaltiger Bewirtschaftung möglichst alter Sorten, die geschmackvoller sind, als die modernen Allerweltssorten. Das gilt auch für den Apfelsaft, der ein Direktsaft sein muss, und den Quittenwein.

Für 4 Personen: 4 mittlere Äpfel, 1 Vanilleschote, 150 ml Quittenwein, 200 ml Apfelsaft, 1,5 Blatt Gelatine, etwas Zitronensaft, 100 ml Sahne, Vanillezucker, Apfelbrand

  1. 150 ml Apfelsaft mit dem Quittenwein vermischen und die Mischung einkochen auf ca. 250 ml. Während dessen die Gelatine in Wasser einweichen und in der eingekochten Saft-Wein-Mischung auflösen. In vier Gläser die Mischung aufteilen und erkalten lassen.
  2. Die Äpfel zerteilen, Stiele und Kerngehäuse entfernen, die Apfelstücke in kleinere Stücke schneiden und in einen Topf geben. 50 ml Apfelsaft, Zucker und die Vanilleschote zufügen im geschlossenen Topf die Äpfel weichdünsten, anschließend die Vanilleschote entfernen und die Apfelmasse pürieren. Evtl. die Masse noch etwas einkochen, dabei mit Zucker und Zitronensaft abschmecken. Das Püree kalt stellen.
  3. Wenn das Apfelsaft-Quittenwein-Gemisch geliert ist, das kalte Apfelpüree als Schicht darüber füllen.
  4. Kurz vor dem Servieren die Sahne mit Vanille-Zucker süßen und aufschlagen, einen Schuss Apfelbrand schnell unterheben und die Sahne auf das Püree garnieren. Sofort servieren.

Rezept: Hans-Werner Bunz, Foto: © Marius Wittur

SLOW-Empfehlungen für Quittenwein:

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3 Gedanken zu “Apfeldessert mit drei Aromen

    1. Warum soll das für Kids ungeeignet sein? Einfach den Apfelbrand weglassen, dann schmeckt’s auch denen. Eltern trauen sich heute viel zu wenig, es ist ja auch viel bequemer, den Kindern immer das Gleiche vorzusetzen, anstatt ihren Geschmack zu trainieren. Je mehr Vielfalt man den Kleinen schon im Kleinstkindalter zumutet, desto interessierter an allem werden sie sein. Das gilt fürs Essen wie für anderes.

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